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1130 wurde Bamlach erstmals urkundlich erwähnt. Die Gründung selbst geht auf die Kelten zurück, die Bamlach den Namen gaben, der übersetzt Bergwasser heißt. Der Ort liegt am Berg und die vielen Brunnen zeugen heute noch vom Wasserreichtum. Die bewegte Geschichte des Dorfes mit den verschiedenen Patronsrechten ging mit den Rotbergs, die über 500 Jahre Herren des Ortes waren, in Beständigkeit und dann Selbständigkeit über.

Als Ortsteil von Bad Bellingen ist Bamlach heute ein bekannter Erholungsort abseits von Lärm mit vielen Sehenswürdigkeiten. Ein Schmuckstück ist die am Golfplatz gelegene Kapelle "Maria Hügel", von der aus man einen herrlichen Ausblick über die Rheinebene, die Vogesen, den Schweizer Jura und die fernen Alpen hat.
Das einzige Museum im süddeutschen Sprachraum, das systematisch die Kulturgeschichte des Heilbades in der Regio von den Römern über mittelalterliche Badstuben bis heute zeigt.

Das Heimatmuseum in Bamlach zeigt Aspekte der Orts- und Kirchengeschichte, des Weinbaus, der Fischerei und eine funktionsfähige Schmiede. Sonderausstellungen und Aktionstage verwandeln das Museum immer wieder in einen lebendigen, kulturellen Treffpunkt.