Die Route des Vins d'Alsace (die Elsässische Weinstraße) windet sich von Nord nach Süd quer durch die Hügel der Weinberge auf mehr als 170 Kilometern am Fusse der bewaldeten Ausläufer der Vogesen. Ihr zu folgen ist eine wahre Freude; die Weinberge, meist sanft, aber auch mal steil, wechseln mit blumengeschmückten Dörfern mit engen Gassen ab, deren unverwechselbare Häuser sich um den Kirchturm scharen.
Wie meist an der Weinstraße stehen auch hier Riesling und Gewürztraminer im Vordergrund des Angebots.
Besuchen Sie die alten Weinbauörtchen Ribeauvillé, Riquewihr und Kaysersberg mit ihrem mittelalterlichen Charakter und ihrer prächtig erhaltenen Fachwerksubstanz.

„L´ Alsace est une fête…" hat einmal Emile Baas gesagt.
Wenn man sich nach Ribeauvillé begibt, wird man mit ihm einer Meinung sein. Hier sind die Straßen und Häuser ständig geschmückt, als warteten sie nur auf den Auftakt zu einem Musikfest.
Das Städtchen ist wohl der berühmteste Weinort im Elsass. Das Stadtbild aus dem 16. Jahrhundert ist bis heute erhalten, so dass für viele Besucher Riquewihr als Inbegriff eines elsässischen Weindorfes gilt.
Die meisten Winzerbetriebe unterhalten in Riquewihr Probierstuben und Keller, in denen man kosten kann. Sie alle haben gute Weine.

Die Stadt entwickelte sich um die Festung herum und wurde zu einem bedeutsamen Stützpunkt mit Mauern und Türmen. Kaysersberg litt unter unzähligen Auseinandersetzungen zwischen den Bischöfen von Straßburg und ihren Gegnern. In 1353 schließlich, wurde die Stadt Mitglied des „Décapoles“.
Heute jedenfalls scheint Kaysersberg besser geeignet als Schauplatz eines elsässischen Festspiels zu sein, da seine vielen, gut erhaltenen Fachwerkhäuser eine hervorragende Kulisse abgeben. Selbstverständlich ist die Stadt auch von Reben umgeben und um an die immense Bedeutung des Weinbaus zu erinnern, gibt es in Kaysersberg einen Stein mit der interessanten Inschrift:
„Trinke kein Wasser zu Tisch, es wird Dir nicht bekommen.
Trinke guten Wein in Maßen.
Ich rate es Dir aus Erfahrung, lass das Wasser bei Seite...“.
Nach dem Motto „neue Besen kehren gut“ hat der neue Betreiber des Schlumpf Museum Culture Espace die Ausstellung gründlich überarbeitet. So erhält der Besucher über Kopfhörer in seiner Landessprache Informationen zu den einzelnen Exponaten.
Darüber hinaus geben Großbildleinwände, Internet-Säulen und CD-ROM Stationen ein Bild vergangener Tage. Unverändert bleibt die einmalige Sammlung hochkarätiger Fahrzeuge, darunter über 100 Bugattis und mehrere Rennwagen.
